Europäisch & wegweisend – 10 gute Gründe für Frankfurt

Frankfurterinnen und Frankfurter haben gute Gründe für unsere Stadt gesammelt – zehn Wochen lang, im Frühjahr 2019, jeweils zehn überzeugende Gründe zu einem wichtigen Thema. Die Begeisterung war groß. Frankfurt (Oder) ist lebenswert. Das wollen wir Dir zeigen.

1 – Doppelstadt
Ob sich überhaupt jemand, der nicht von hier ist, vorstellen kann, was es heißt, eine Doppelstadt zu sein? Wir leben gemeinsam mit Slubice an beiden Seiten der Oder. Die Doppelstadt wird gelebt und genutzt: „Wir sind eins!

2 – Grenzen und Grenzgänger
In Zeiten, in denen Grenzen immer häufiger wieder als trennend im Gespräch sind, versteht Frankfurt die Grenze als verbindendes Element. „Die Lage an der Grenze macht die Stadt spannend und interessant.“ Was Grenzgänger hier nämlich einfach machen können: rübergehen. Und dann ist man immer noch in der Doppelstadt an der Oder.

3 – International und überschaubar
Kein Wunder, dass Frankfurt als Ziel von Bildungsreisen und Schülergruppen beliebt ist. Denn bei uns ist hautnah und unkompliziert erlebbar, was anderswo eher theoretisch bleibt. Die Internationalität kann man sehen, zu Fuß erlaufen und in der ganzen Doppelstadt spüren: Sie bleibt immer überschaubar

4 – Das Labor
Brexit und Euroskepsis? Bei den Frankfurterinnen und Frankfurtern klingt es, als könnte sich die Stadt als neues, unverbrauchtes Brüssel ins Spiel bringen: „Wir leben an einem Ort, an dem Europa sich entwickelt und zusammenwächst.“ Vielleicht einfach mal den Briten Bescheid sagen, wie das geht. Frankfurt und Slubice sind ein Labor europäisch-grenzüberschreitender Zusammenarbeit.

5 – Vorwärts in die Zukunft
Einsteigen, festhalten und los geht´s! Wir freuen uns über die Dynamik, die aus den Zuschriften spricht: „Frankfurt bewegt sich vorwärts, man merkt den positiven Wandel!“ Oder hier: „Hier denkt man an die Zukunft.“ Und alle gestalten sie mit. Großartig!

6 – Kooperation der Kulturen
Vom „Kampf der Kulturen“, der in den 1990ern mal eine beliebte politische Theorie war, weiß hier nun wirklich niemand was. Warum auch, denn „mit einem Schritt ist man in einem anderen Land.“ Und die Frankfurterinnen und Frankfurter wissen eben das Spannende daran zu schätzen. „Ich mag die Menschen, die aus verschiedenen Milieus, Nationalitäten, aus Einheimischen und Zugezogenen bestehen.“ So einfach und logisch ist das.

7 – Europa-Universität
Sie heißt ja nicht umsonst so, die Viadrina. 1991 als Europa-Universität neu gegründet, versteht sie sich als Universität an der Grenze, die Grenzen überwindet. Studierende aus ca. 80 Ländern machen die Viadrina zu einem wahrhaft internationalen Ort, mitten in Europa, mitten in Frankfurt.

8 – Kultur kennt keine Grenzen
Ein wunderbare Folge davon, dass man eben nur einen Schritt ins Nachbarland bzw. den anderen Teil der Doppelstadt machen muss, sind die grenzüberschreitenden Kulturevents, die Euch sehr am Herzen liegen. Die Musikfesttage an der Oder, die TransVocale, das UNITHEA-Festival oder auch das Stadtfest Bunter Hering: die Doppelstadt feiert gemeinsam.

9 – Überläufer
Unser grenzüberschreitender Drittelmarathon heißt „Lauf ohne Grenzen“. Er startet jedes Jahr im Juni und führt vom Slubicer SOSiR-Stadion zum Frankfurter Freundschaftsstadion und wieder zurück. 14 Kilometer, die stellvertretend stehen für die zusammengewachsene Stadt, die auch Freizeitsportler zusammenbringt.

10 – Der Europatag
Er ist gewissermaßen die Essenz aus den bisherigen Gründen. Wo ließe sich Europa besser studieren, diskutieren, verbessern und voranbringen als in unserem Labor der europäischen Zusammenarbeit? Im Mai finden sich  Wissenschaftler*innen, Schüler*innen, Studierende, Bürger*innen aus Frankfurt und Slubice zusammen, um auf den vielen Veranstaltungen auszubauen, was Europa ausmacht: die Gemeinsamkeit.

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