Stark für Senioren – 10 gute Gründe für Frankfurt

Frankfurterinnen und Frankfurter haben gute Gründe für unsere Stadt gesammelt – zehn Wochen lang, im Frühjahr 2019, jeweils zehn überzeugende Gründe zu einem wichtigen Thema. Die Begeisterung war groß. Frankfurt (Oder) ist lebenswert. Das wollen wir Dir zeigen.

1 – Kurze Wege zur Lebensqualität
Das sagt sich so schnell dahin: Kurze Wege sind von Vorteil. Erst mit zunehmendem Alter wird immer klarer, wie sehr das tatsächlich eine Frage der Lebensqualität ist. Kurze Wege zum Einkaufen, zum Hausarzt, aber auch ins Theater oder zur Bildungseinrichtung: das sind enorm wichtige Faktoren, nicht nur für Seniorinnen und Senioren, aber auch und vor allem für diese. Das ist „eine höhere Lebensqualität für uns Rentner im Vergleich zu einem Wohnort auf dem Dorf…“

2 – Mitgestaltung und Mitbestimmung
Dass die deutsche – und auch die Frankfurter – Bevölkerung demographisch immer noch altert, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger, dass sich Ältere engagieren, einbringen und dass sie gehört werden. Seit einem Vierteljahrhundert schon nimmt in Frankfurt der Seniorenbeirat eine wichtige Rolle dabei ein. Er vertritt die Interessen der Seniorinnen und Senioren in den Entscheidungsabläufen der Stadt: „Ich finde es wichtig, dass es ein politisches Gremium gibt, das sich für unsere Belange einsetzt.“ Ist es auch! Gute Arbeit, weiter so.

3 – Sportlich, sportlich
Wer glaubt, dass Sport nur was für Jungspunde ist, kennt offenbar das deutsch-polnische Seniorensportfest nicht. „Es macht einfach Spaß, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und Sport zu treiben. Das hält lebendig.“ Seit fast 15 Jahren ist das Seniorensportfest ebenso Wettkampf unter Gleichgesinnten wie Ort gesellschaftlichen Austausches von Freundinnen und Freunden. Nicht mehr ganz so schnell wie die Jungen vielleicht, aber sicher mit genauso viel Begeisterung.

4 – Wohnservice
Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger leben nebenan. Wir kennen uns und tauschen uns aus. Und darüber hinaus wissen wir, dass viele Menschen irgendwann Unterstützung benötigen. Vielleicht nur beim Einkaufen, vielleicht aber auch bei der gesundheitlichen Pflege. Damit jeder Mensch möglichst gut betreut lange in den eigenen vier Wänden bleiben kann, sorgen viele Anbieter für Serviceangebote rund ums Wohnen und Leben. Das kann die Betreuung ebenso sein wie die beliebten Tanzabende. So geht gemeinsames Miteinander.

5 – Teil des Ganzen
Ein Traum: Junge und Alte unter einem Dach, gemeinsam im Leben, sich gegenseitig unterstützend, voneinander lernend, einander inspirierend. Kein Traum: Das Mehrgenerationenhaus MIKADO setzt auf die Maximen Bürgernähe, Verbindlichkeit und Vernetzung und vereint all das unter einem Dach. Wir freuen uns immer besonders, wenn der Einsatz und die Energie von solchen Projektträgern in Euren Zuschriften gelobt werden. Denn das ist der beste Beweis dafür, dass die Idee funktioniert. Hier sind Ältere integriert und gleichberechtigte Teile eines Ganzen.

6 – Altersgerechte Behandlung
Es ist kein Geheimnis, dass gesundheitliche Aspekte mit fortschreitendem Alter meist an Bedeutung für das Leben der Menschen zunehmen. Viel hört man darüber, dass darauf mit „altersgerechter“ Behandlung eingegangen werden soll. Wie das geht, zeigt das Klinikum Frankfurt seit einigen Jahren. In der Notaufnahme kümmert sich ein spezialisiertes Team in eigenen Räumen um Patienten in höherem Alter. Mit Zeit und Einfühlungsvermögen: „Man fühlt sich dort gut aufgehoben, man hat mir zugehört.“ Frankfurt hört zu, in allen Lebenslagen. Danke dafür an das Team aus dem Klinikum!

7 – Teilhabe
„Ich kann das gesellschaftliche Leben aktiv mit gestalten, bei den Eisenbahner-Senioren und im Seniorenbeirat der Stadt.“ Genau, sehen wir es doch mal von Eurer Seite aus. Angebote sind ja eine Sache, genauso wichtig ist es aber natürlich, selbst Angebote zu schaffen oder sie zu gestalten. Lassen wir deshalb diese Stimme stellvertretend stehen für Euren Willen und Euren Wunsch nach gesellschaftlicher Teilhabe. Wir brauchen und hören Euch!

8 – Wissensdurst über Grenzen hinweg
Auch die deutsch-polnische Seniorenakademie ist ein gutes Beispiel dafür, dass Angebote mit Begeisterung angenommen werden. Man muss sie eben nur machen. Frankfurt und Słubice verstehen sich längst als internationale Doppelstadt, mit dem Bildungsangebot der Seniorenakademie finden auch unsere Älteren zueinander und lernen sich kennen. So ergänzen sich die Städte, die Kulturen und die Älteren und werden zu einem Teil der lebendigen Doppelstadt.

9 – Lebenslanges Lernen
Gesellschaftliche Teilhabe heißt auch Zugang zur digitalen Welt. Nicht allen Älteren geht das automatisch von der Hand. Die Volkshochschule sorgt mit Kursen dafür, dass Jede und Jeder sich das nötige Wissen dazu aneignen kann – seniorenfreundlich mit Angeboten am Vormittag. Aber auch alle anderen Kurse stehen natürlich allen Menschen der Stadt offen. Weil wir nie ausgelernt haben und in Gesellschaft besser und lieber lernen. Wir freuen uns, dass viele Zuschriften sich über die VHS-Kurse in Frankfurt freuen. Dankeschön, liebe Leute!

10 – Wir sind ein große Familie
Weihnachten ist für Kinder vielleicht am aufregendsten, aber es bleibt immer auch eine Zeit, in der alle Besinnlichkeit und Gemeinsamkeit suchen. „Wir sind eine große Familie“ gibt es seit über 50 Jahren: In den Messehallen feiern viele tausend ältere Bürgerinnen und Bürger ein großes Weihnachtsfest. „Das Programm ist wirklich jedes Jahr wieder sehr schön und abwechslungsreich.“ Ist zwar noch ein bisschen früh im Jahr, aber Frohe Weihnachten wünschen wir an dieser Stelle der großen Frankfurter Familie, die das möglich macht.

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