Engagiert & offen – 10 gute Gründe für Frankfurt

Frankfurterinnen und Frankfurter haben gute Gründe für unsere Stadt gesammelt – zehn Wochen lang, im Frühjahr 2019, jeweils zehn überzeugende Gründe zu einem wichtigen Thema. Die Begeisterung war groß. Frankfurt (Oder) ist lebenswert. Das wollen wir Dir zeigen.

1 – Gemeinsinn und Gemeinschaft
„In Frankfurt gibt es viele Menschen, die auf andere achten – als Ehrenamtler, in Vereinen, Selbsthilfegruppen oder Seniorentreffmöglichkeiten.“ Wieder so ein Satz, den wir uns selbst nicht besser hätten ausdenken können als Essenz für das, worum es hier geht. Besser gemeinsam als einsam, oder?

2 – Anpacken und Mitmachen
„Besser einfach mal machen, als über andere meckern und lachen, oder?“ In Frankfurt definiert sich Engagement und Bürgersinn vor allem über die aktive Beteiligung. So entsteht ein Gefühl für die Gemeinschaft, für ein bürgerschaftliches Miteinander.

3 – Eine Aufgabe für Generationen
Hinter den „offenen, ehrlichen Menschen“, die das bürgerschaftliche Engagement tragen, stecken alle Frankfurter Generationen. Auch viele junge Menschen engagieren sich. Engagement ist also nicht nur was für Ältere mit mehr Zeit. Auch wenn uns in ihrer schlichten Schönheit besonders diese Zuschrift bewegt: „Ich bin aktiv in der Volkssolidarität.“ So klingen die Helden des Alltags, die eine Gesellschaft tragen. Egal, ob alt oder jung.

4 – Frosch, Luise und Tante Emma
Die Wichern-Diakonie mit ihren Gronenfelder Werkstätten sorgt für viele kleine Orte des Wohlfühlens in Frankfurt. Der „Frosch-, Fisch- und Seerosenteich“ an der Wichern-Kapelle, der Tante-Emma-Laden oder das Café Luise sind Beispiele für ein tolles Miteinander aller Menschen und Gesellschaftsgruppen.

5 – Peter Joseph, Sonja und der Park
Peter Joseph Lenné war ein berühmter Gartenarchitekt, der den nach ihm benannten Park im Herzen unserer Stadt entworfen hat. Aber Lenné lebt ja nun schon lange nicht mehr. Um sein Erbe und die Parksanierung kümmert sich seit über zehn Jahren die von Sonja Gudlowski gegründete Bürgerinitiative Lennépark: „Mit Enthusiasmus, Mut und Willensstärke, die nicht mehr so oft zu finden sind, bleibt sie hartnäckig am Ball.“

6 – Hört die Signale!
„Gesellschaftliche Teilhabe“ klingt so nach Politik-Phrase. Konkret hört sich das so an: „Vereine für schwerhörige Menschen gibt es nur in wenigen Orten in Brandenburg. Ein guter Grund, um aus dem Umland nach Frankfurt zu ziehen, ist es nicht zu vereinsamen, sondern Kontakte mit anderen Betroffenen bei guter Infrastruktur zu haben.“ Das hören wir gerne!

7 – Das ist mal guter Service
Eliteclubs für Reiche und Schöne? Ganz sicher nicht in Frankfurt! Vier Service-Clubs gibt es in der Stadt. Lions, Viadrina-Lions, Rotary und Kiwanis arbeiten eng zusammen und ziehen ohne Konkurrenzdenken an einem Strang. „Es sind wirklich engagierte Menschen, die mit ihren Clubs Spenden einwerben und auch selbst mit anpacken. Sie unterstützen dort, wo die öffentliche Hand oft nicht mehr helfen kann.“ Das ist es wohl, was guten Service ausmacht.

8 – (Er)Fahrbare Stadtgeschichte
Alle freuen sich, wenn zu den großen Stadtfesten oder in der Vorweihnachtszeit die historischen Straßenbahnen das Stadtbild bereichern. 100 Sonderfahrten im Jahr sind es ungefähr, bei denen die alten Schmuckstücke zu sehen sind. Dahinter steckt der Verein „Historische Straßenbahnen Frankfurt (Oder) e. V.“, der diesen Teil der Stadtgeschichte lebendig hält und erlebbar macht. Dafür ein großes Dankeschön!

9 – Und sonst so?
Das Gesicht einer Stadt wird von vielen Facetten und Freiwilligen geprägt. Ausdrücklich wurde noch hingewiesen auf die Mentorinnen und Mentoren des hiesigen Ablegers von #CoderDojo und die Mitglieder des Vereins Kunstgriff. Ihr ergänzt das gesellschaftliche Leben um wichtige Aspekte, tragt zu einer vielfältigen und lebenswerten Stadt bei und steht damit stellvertretend für die vielen Freiwilligen und ehrenamtlich Tätigen der Stadt.

10 – Das Einkaufsnetz
Es sind nur drei Worte, die wir zum Abschluss als ungewöhnliche Zusammenfassung nennen möchten: „Netzwerken beim Einkaufen“. Da steckt einerseits drin, dass man sich in Frankfurt eben kennt und sieht und trifft. Andererseits spielen auch viele Aspekte aus den anderen Themen mit hinein: Die Wege sind kurz und damit die Abstimmungen und Kooperationen einfacher und direkter. Engagement ohne Netz und doppelten Boden, dafür aber mit Einkaufs-Netz(werk) …

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